2.1.15

Denken Sie beim Buchtitel an Google!

Wer ein Fachbuch, Sachbuch bzw. Ratgeber schreibt, sollte daran denken, dass man über Suchmaschinen wie Google und Bing unter Umständen viele potentielle Leser erreichen kann. Abhängig vom Thema, könnten jeden Monat möglicherweise Hunderte oder Tausende Menschen nach jenen Informationen suchen, die in Ihrem Buch behandelt werden. Die Wahl des richtigen Buchtitels kann entscheidend dazu beitragen, dass Ihr Buch in den Top-Suchresultaten angezeigt wird.

Hier sind die Schritte, wie Autoren und Verlage einen suchmaschinenfreundlichen Buchtitel entwickeln können:

1. Fragen Sie sich, wie Sie nach Ihrem Thema suchen würden. Schreiben Sie fünf bis zehn Wortgruppen auf.
2. Benutzen Sie das Google Keyword Tool und ermitteln Sie das Suchvolumen für Ihre Wortgruppen und achten Sie auf Variationen, deren Suchvolumen höher ist.
3. Fertigen Sie eine neue Liste mit Wortgruppen an, die das höchste Suchvolumen haben.
4. Suchen Sie bei Amazon.de mit diesen Wortgruppen und schauen Sie nach, ob es schon Bücher gibt, die diese Wortgruppen im Titel enthalten.
5. Überlegen Sie, was Sie im Vergleich zu den Konkurrenztiteln besser machen können, z.B. eine andere Wortgruppe verwenden, die ein vergleichbares oder höheres Suchvolumen hat.
6. Wählen Sie einen Titel, der sowohl für Leser als auch für Suchmaschinen attraktiv ist.

Tipp: Wer seinen Buchtitel nicht für Suchmaschinen optimieren will, könnte auch den Untertitel dafür nutzen.

24.1.13

Nach dem ersten E-Book nicht aufgeben!

Liebe Autoren-Kollegen,

vielleicht geht es euch auch so: Da habt ihr Monate lang an einem E-Book geschrieben, habt ein professionelles Cover gestalten lassen und einen Lektor bezahlt, damit am Ende ein Buch in hoher Qualität vorliegt. Ihr habt einen angemessenen Preis gewählt, Blogs angeschrieben und eine Facebook-Seite angelegt. Kurzum, ihr habt alles gemacht, was in diesbezüglichen Artikeln und Büchern empfohlen wird. Und trotzdem: die monatlichen Verkaufszahlen bewegen sich im zweistelligen Bereich, möglicherweise sogar darunter.

Diese Erfahrung habe ich jedenfalls mit meinem ersten E-Book, einem Auswanderer-Krimi namens "Hoffnung ist ein weites Feld" gemacht. Die Lesermeinungen sind durchweg positiv und ich kann guten Gewissens sagen, dass sich dieses Buch in der Qualität nicht von einem Verlagsbuch unterscheidet.

Trotzdem bin ich von den Verkaufszahlen enttäuscht. Natürlich freue ich mich, dass ich dieses Buch fertig geschrieben habe, nachdem ich die Idee dafür mehrere Jahre lang mit mir herumgetragen habe. Vor allem freue ich mich aber, dass es einige Leser gibt, denen es sehr gefallen hat und die sich auf die Fortsetzung freuen. Allerdings wird es einige Zeit dauern, bis ich die Kosten für das Cover und das Lektorat wieder ausgeglichen habe. Da zeigt sich dann doch, welche Vorteile sich für Autoren ergeben, deren Buch von einem Verlag herausgegeben wird.

Allerdings glaube ich ganz fest, dass man sich auch mit derart niedrigen Verkaufszahlen einen interessierten Leserkreis aufbauen kann, der sich dann über weitere Bücher freut. Daran werde ich jetzt arbeiten. Den Traum von einem schnellen Bestseller habe ich aufgegeben und durch den Traum einer treuen Leserschar ersetzt.

Und noch etwas: Das gedruckte Buch ist noch lange nicht tot und ich möchte allen Autoren dringend empfehlen, neben einem E-Book auch eine gedruckte Version anzubieten. (Meine anderen drei Bücher sind alle in einem Verlag erschienen und verkaufen sich wesentlich besser.)

Was motiviert euch, weiter zu machen? Ich freue mich auf eure Kommentare.

11.7.12

3 Fehler, die E-Book-Autoren oft noch machen

In den letzten Wochen habe ich mich stark mit dem Thema E-Books beschäftigt. Traditionelle Verlage haben auf diesem Gebiet derzeit nur beschränkten Erfolg, da sie viel zu viel für ein E-Book verlangen. Wer will schon ein E-Book kaufen, das nur 2 Euro billiger als die Druckausgabe ist?

Selbstverlegende E-Book-Autoren sind dagegen dieser Tage sehr erfolgreich. Mit Preisen unter 3 Euro treffen sie genau die Erwartungshaltung der E-Book-Leser. Allerdings machen sie oft noch eine Reihe von Fehlern, die ihren langfristigen Erfolg beeinträchtigen:

1. Sie verzichten auf ein professionelles Korrektorat. Zahllose Fehler in Sachen Rechtschreibung und Grammatik sind einfach schade und können das Lesevergnügen beeinträchtigen. Die meisten Leser werden sich stark überlegen, ob sie von dem betreffenden Autor noch einmal etwas kaufen.
2. Sie messen dem Cover nicht genug Bedeutung zu. Besonders wichtig ist, dass der Buchtitel auch auf den kleinen Cover-Abbildungen in den Suchergebnissen der Online-Buchhändler gut lesbar sein sollte. Man muss ja nicht unbedingt einen teuren Designer bezahlen, ein Mediengestaltung-Student kann das oft auch sehr gut.
3. Sie fangen mit dem Marketing nicht früh genug an. Autoren sollten sich einen interessierten Leserkreis bereits vor dem Erscheinen des Buches aufbauen, z.B. durch ein lesenswertes Blog.

Kurzum, selbstverlegende Autoren sollten wie kleine Verlage arbeiten und nicht am falschen Ende sparen.

23.4.12

Verkaufszahlen bei Amazon.de beobachten

Wer seine Verkaufszahlen bei Amazon.de im Auge behalten möchte, dem empfehle ich den kostenlosen Service von NovelRank.

Machen Sie Folgendes:

I. Einfach auf "Track Your Book" klicken.
II. Auf der nächsten Seite 1. den entsprechenden Amazon-Link in das Feld "Add your Book to Novelrank" einfügen 2. das kleine Kästchen rechts daneben anklicken und dann 3. auf "Track Your Book!" klicken.
III. Auf der erscheinenden "Tracking Results"-Liste dann neben "Amazon.de" auf "details" klicken.

Zu diesem Zeitpunkt werden dann noch keine Resultate vorliegen. Aber wenn jemand Ihr Buch kauft und sich dadurch der Verkaufsrang bei Amazon.de verbessert, wird Novelrank das registrieren und fortlaufend die Käufe zählen.

Um in Zukunft wieder zu Ihrer Verkaufsstatistik zu kommen, können Sie auf der Homepage von Novelrank einfach auf "Track Your Book" klicken und auf der nächsten Seite im zweiten Feld Ihren Namen eingeben oder Sie setzen sich den direkten Link zu Ihren Resultaten einfach als Lesezeichen in Ihrem Internet-Browser.